Keine Kölner Verhältnisse in Heidelberg!

Die Heidelberger Bürgerinnen und Bürger, die ehrenamtlichen sowie hauptberuflichen Helfer und die Stadt betreiben eine vorbildliche Betreuung der Flüchtlinge. Dies lässt sich an unzähligen Beispielen zeigen. Die meisten Menschen, die zu uns kommen und hier auf Dauer leben wollen, möchten sich integrieren, wollen lernen und werden langfristig ein Gewinn für unsere Stadt sein. 

Die Ereignisse in der Silvesternacht, nicht nur in Köln, haben aber auch eine andere, schockierende Seite gezeigt. Es ist offensichtlich, dass eine nicht zu vernachlässigender Gruppe von Menschen sich nicht integrieren kann oder möchte. Diese Menschen haben nicht unser Wertesystem und halten sich auch nicht an unsere Gesetze. Dass sie nach Europa und vor allem nach Deutschland gelangen, hat sicher auch etwas mit der Masse an Flüchtlingen und damit verbundener mangelhafter Überprüfungsmöglichkeiten, aber auch mit unserem Asylrecht und mit unserem Sozialsystem zu tun. Diese Probleme zu lösen fällt in die Zuständigkeit der Bundes- und Landespolitik.

Welche Lehren müssen wir in Heidelberg ziehen? Die Stadt versucht durch die dezentrale Unterbringung der Flüchtlinge eine Ghettoisierung zu verhindern und damit eine Chance zur  Integration zu ermöglichen. Bei der Integration helfen aber auch die vielen Betriebe, die Ausbildungs- und Arbeitsplätze zur Verfügung stellen. Auf der anderen Seite müssen aber auch Fehlentwicklungen erkannt und über Konsequenzen im Rahmen der Möglichkeiten nachgedacht werden. Zu einer erhöhten Wachsamkeit gehören nicht nur aufmerksame Bürgerinnen und Bürger, sondern auch eine verstärkte Videoüberwachung wäre denkbar, um eventuelle Straftäter zu identifizieren. Dies gilt nicht nur für Flüchtlinge und Migranten, sondern in gleicher Weise für rechtsextreme Personen. Außerdem drängen wir als CDU auf eine deutliche Aufstockung der Polizei, da deren Aufgaben weiter wachsen werden und fordern ein eigenes Polizeipräsidium in Heidelberg. Schon heute arbeiten die Polizisten an der Grenze des Zumutbaren, wofür sie unser aller Respekt verdienen. 

Ich wünsche mir, dass sich auch in Zukunft alle Heidelberger, gerade auch die Frauen und Mädchen, ohne ein ungutes Gefühl überall in der Stadt und zu jeder Zeit aufhalten können. Ebenso möchte ich aber in Heidelberg keine ausländerfeindliche Stimmung oder Schlimmeres erleben.

Deshalb werbe ich bei allen Heidelberger Bürgerinnen und Bürgern und den Flüchtlingen dafür, die schlimmen Ereignisse der Silvesternacht zum Anlass zu nehmen, das hier geltende Werte- und Rechtesystem zu verteidigen und endlich mit Problemen bei der Integration offen und ehrlich umzugehen. Nur wenn wir gemeinsam nach Lösungen suchen und diese auch umsetzen, kann es gelingen, dass sich in Heidelberg alle Menschen wieder sicher und „zu Hause“ fühlen.

Meine nächste Sprechstunde findet gemeinsam mit Stadtrat Werner Pfisterer am 18. Januar 2016, um 17 Uhr, in den Fraktionsräumen der CDU im Heidelberger Rathaus statt. 

Ihre Prof. apl. Dr. Nicole Marmé
Stadträtin und Landtagskandidatin der CDU Heidelberg

Tel. 06221 58-47160,
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Gelesen 2913 mal Letzte Änderung am 14.01.2016
Prof. apl. Dr.  Nicole Marmé - Stadträtin


Stadträtin

Dipl.-Chem., Priv.-Doz. an Universität und PH,
geb. 1974, verheiratet, 1 Tochter

Stadtrat seit 2014

Sprecherin der CDU-Gemeinderatsfraktion des Ausschusses für Bildung und Kultur, stellvertretende Sprecherin der CDU-Gemeinderatsfraktion des Ausschusses für Integration und Chancengleichheit

Mitglied im Bau- und Umweltausschuss, im Ausschuss für Bildung und Kultur, im Ausschuss für Soziales und Chancengleichheit, Mitglied im Kuratorium Stadt-Heidelberg-Stiftung

Vorstandsmitglied der CDU-Neuenheim und CDU-Ziegelhausen/Perterstal, Mitglied im Kreisvorstand der CDU-Heidelberg, Vorsitzende im Ausschuss Wissenschaft und Bildung, Mitglied im Landesfachausschuss Kultus, Jugend und Sport

Sprecherin der Initiative "Bündnis pro Bildung" für den Breich Heidelberg, Mitglied in mehreren Vereinen und Initiativen

Ihre Ansprechpartnerin für Neuenheim, Ziegelhausen und Peterstal


Für Sie erreichbar unter:

Moselsbuckel 6
69118 Heidelberg

Telefon: +49 (62 21) 72 56 299

Email: marme@cdu-fraktion-hd.de