Bedenken ernst nehmen

Liebe Heidelbergerinnen und Heidelberger,

am 19. März hatten alle demokratischen Parteien die Rohrbacher Bevölkerung auf das Gelände der künftigen Wohnanlage für geflüchtete Menschen im Kolbenzeil 7-9 (ehem. Sprachheilkindergarten) eingeladen,

Dabei ging es darum, die vorhandenen Sorgen der Bevölkerung aufzunehmen. Über 150 Bürger/innen sind dem Aufruf gefolgt und haben Ihre Sorgen und Wünsche vorgetragen. Da aktuell dem Stadtrat noch keine konkreten Fakten vorlagen, wurden die Fragen und Wünsche aufgenommen und an die Verwaltung weitergeleitet. In der öffentlichen Bezirksbeiratssitzung am 7.4. sollen dann diese offenen Fragen beantwortet werden. 

Die Stadt rechnet damit, dass im kommenden Jahr in Heidelberg für voraussichtlich 1.500 bis 1.800 Menschen auf der Flucht zusätzliche Unterkünfte benötigt werden und bereitet sich darauf vor. Dabei sollen Menschen, die Heidelberg vom Land zugewiesen werden, in überschaubaren Einheiten und verteilt auf alle Stadtteile untergebracht werden. Jeder Stadtteil soll seine Verantwortung übernehmen, nur dann kann die Integration funktionieren. 

Um das zu erreichen will die Stadt Unterkünfte herstellen, zumeist auf ungenutzten Grundstücken, Freiflächen oder Parkplätzen. Hier sollen Pavillons errichtet werden, die sich ohne Eingriffe in die Umgebung wieder zurückbauen lassen. Denn die meisten Unterkünfte sind nur vorübergehend geplant. Wie aus den bisherigen städtischen Unterlagen hervorgeht, sollen in Rohrbach in der Kolbenzeil 7- 9 (ehem. Sprachheilkindergarten) ca. 100-140 und an der IGH ca. 50-130 Plätze geschaffen werden

Grundsätzlich ist die geplante dezentrale Unterbringung der Flüchtlinge in den Stadtteilen zu begrüßen. Problematisch und für nicht gut befunden ist aber, dass beide geplante Rohrbacher Standorte eng beieinander im Hasenleiser liegen und dass der Hasenleiser mit der Gesamtsumme zwischen 150-270 Personen übermäßig belastet wird. Solch eine hohe Zahl, und dazu noch in dieser Konzentration auf einem kleinen Bereich, ist in keinem anderen Stadtteil vorgesehen.

Diese hohe Konzentration, die vorgesehene dichte Bebauung, die mangelnde Information, die Sicherheitsfrage usw. bereitet den Anwohner einfach Sorge. 

Seit Jahren bemühen wir uns, den Ruf des Stadtteils zu verbessern. Dazu gehört auch das gerade eingeführte Quartiersmanagement. Die hohe Konzentration wäre gegenläufig zum Ziel des Quartiersmanagements. Auch wenn wohl künftig in der Rathausstraße einige unbegleitete Jugendliche im katholischen Pfarrhaus untergebracht werden sollen, wäre es gerechter, einen der beiden Standorte im Westen und einen im Osten Rohrbachs zu haben. Dies wird auch so vom Stadtteilverein Rohrbach gesehen.

Nutzen sie daher die Chance der Information bei der öffentlichen Bezirksbeirats-Sitzung am 7. April um 18.00 Uhr im ev. Gemeindezentrum, Heinrich-Fuchs-Straße 22.

Es grüßt Sie herzlich

Ihr

Werner Pfisterer
www.pfisterer.net

 

 

Gelesen 3231 mal Letzte Änderung am 06.04.2016
Werner Pfisterer - Stadtrat


1. Stellvertretender
Fraktionsvorsitzender

Feinmechaniker-Meister
geb. 1949, verheiratet, 1 Sohn

Stadtrat seit 1989
1. Stellvertretender Fraktionsvorsitzender

Mitglied im Konversionsausschuss

Aufsichtsrat der Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz (GGH), der Internationalen Bauausstellung (IBA), der Konversionsgesellschaft, der Akademie für Ältere und Mitglied der Verbandsversammlung des Nachbarschaftsverbandes und Mitglied der Gesellschafterversammmlung der Tiergarten GmbH

Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg von 1996 - 2011 
Hochschulpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion BW von 2001 - 2011
Vorstandsmitglied der CDU Heidelberg

Mitglied in vielen verschiedenen Vereinen

Ihr Ansprechpartner für Rohrbach, Pfaffengrund und Kirchheim


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