Linksextremismus bekämpfen

Liebe Heidelbergerinnen,
liebe Heidelberger,
 
noch immer haben wir die schrecklichen Bilder aus Hamburg vor Augen. Szenen wie im Krieg. Der Verlust von Menschenleben wurde billigend in Kauf genommen. Der abartige Demo-Name „Welcome to hell“ (Willkommen in der Hölle) war bezeichnend und zeigt, dass es den Organisatoren nicht um friedlichen Protest ging. Die CDU möchte sich bei allen  Männern und Frauen in Uniform bedanken. Sie haben für uns Freiheit, Rechtsstaat und Demokratie verteidigten. Dank ihrem Einsatz wurde noch Schlimmeres verhindert.
 
Nun schlägt die Stunde der Relativierer und Schönredner. Viele wissen plötzlich, was die Sicherheitskräfte alles hätten besser machen können. Auf dieses Geschwätz können die verletzten Polizisten verzichten. Die Diskussion zeigt vielmehr, dass beim Blick auf den Linksextremismus in Deutschland vieles falsch läuft. Er wird verharmlost und geduldet.
 
Ein einfaches Gedankenspiel: Wie würde die Diskussion laufen, wenn bei den G20-Randalen Nazis ganze Straßenzüge in Schutt und Asche gelegt hätten? Gegendemos, Lichterketten und Mahnwachen wären die Folge. Zu Recht. Aber jetzt? Entlarvend: kein Aufschrei, keine Initiative - auch in Heidelberg - von denen auf der linken Seite, die sonst sofort den Alarmknopf drücken und unsere Demokratie in Gefahr sehen.
 
Wir als CDU meinen, dass unser Rechtsstaat wehrhaft sein muss, ganz gleich welcher Gegner ihn bedroht: ob Rechtsextremisten, Islamistische Terroristen oder Linksextremisten. Wir sagen: Jeder Extremist ist Mist! Auch in Heidelberg müssen wir wachsam bleiben. Schon während der RAF-Zeit gab es bei uns (zu) viele Sympathisanten des linken Terrors. Auch heute spielen Gruppen an der Universität eine dubiose Rolle, wenn es um die Unterstützung gewalttätiger Proteste geht. Das hat sich bei den Gewaltexzessen bei der Eröffnung der Europäischen Zentralbank vor zwei Jahren gezeigt. Auch die Antifa bleibt eine klare Gewalt-Absage schuldig. Wir müssen daher auch in Heidelberg darüber diskutieren, wie wir dem Linksextremismus entschlossen entgegentreten und ihm den Nährboden entziehen.
 
Eine Veranstaltung, die wir bereits vor dem G20-Gipfel in Hamburg organisiert haben, hat traurige Aktualität gewonnen. Am 17. Oktober (dem 40. Jahrestag der Erstürmung der „Landshut“ in Mogadischu) kommt Dr. Wolfgang Kraushaar auf Einladung der CDU um 19 Uhr ins Deutsch-Amerikanische Institut. Er ist einer der bedeutendsten Forscher zur Geschichte des linksradikalen Terrorismus. Diskutieren Sie mit!
 
Mit den besten Grüßen
Alexander Föhr
 
Gelesen 2418 mal Letzte Änderung am 15.03.2018
Alexander Föhr - Stadtrat

Stadtrat

Leitender Angestellter
geb. 1980, verheiratet, 2 Kinder 

Stadtrat seit 2014

Sprecher der CDU-Gemeinderatsfraktion und Mitglied des Stadtentwicklungs- und Verkehrsausschusses, des Ausschusses für Soziales und Chancengleichheit sowie des Jugendhilfeausschusses

Mitglied im Aufsichtsrat HSB, Mitglied im Nachbarschaftsverband, Mitglied des Zweckverbands Verkehrsverbund Rhein-Neckar, sowie im Arbeitskreis Psychiatrie

Kreisvorsitzender der CDU Heidelberg und Mitglied im Bezirksvorstand der CDU Nordbaden
Vorsitzender Arbeitskreis "Große Städte" der CDU Baden-Württemberg
Stellv. Vorsitzender CDU-Landesfachausschuss Wirtschaft und Wohnungsbau

Sitzungspräsident der Ziegelhäuser Karnevalsgesellschaft (ZKG), Vorstandsmitglied Caritasverband Heidelberg, Mitglied bei Sicheres Heidelberg SicherHeid e.V. und der Freiwilligen Feuerwehr, Mitglied in den Stadtteilvereinen Ziegelhausen/Peterstal, Neuenheim, Schlierbach, Alt-Heidelberg (Altstadt), Wieblingen und Handschuhsheim, Mitglied in mehreren Sport- und Gesangsvereinen 

Ansprechpartner für Altstadt, Ziegelhausen, Schlierbach, Handschuhsheim und Wieblingen


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69118 Heidelberg

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